Kostenloser Webshop: Was kostet der Betrieb 2026?

Ein kostenloser Webshop spart Lizenzkosten. Für die Planung Ihres Geschäfts brauchen Sie trotzdem eine vollständige Rechnung: Was fällt nur zum Start an, was wiederholt sich und welche Ausgaben entstehen erst mit einer Bestellung? Diese Trennung macht Angebote vergleichbar.

DAS PIXELLA-ANGEBOT · STAND 19. OKTOBER 2026

0 € Shopsoftware + 499 € einmalige Einrichtung + Hosting + Domain. Die Einrichtung versteht sich zzgl. USt. Die Betriebskosten werden separat angeboten; externe Zahlungs- und Versandgebühren folgen Ihren Dienstleisterverträgen.

Drei Kostenarten, die Sie getrennt planen sollten

Beginnen Sie mit einer Liste Ihrer benötigten Leistungen. Tragen Sie zu jedem Punkt Betrag, Abrechnungsintervall, Anbieter und enthaltenen Umfang ein. Eine noch unbekannte Zahl bleibt als „Angebot erforderlich“ markiert. Eine Null verwenden Sie nur dort, wo tatsächlich keine Gebühr vereinbart ist.

Eine Kostenstruktur für Ihren Shop
KostenartBeispieleSo planen Sie
EinmaligEinrichtung, zusätzliche Migration, erste InhaltserstellungLeistungsumfang und Fälligkeit festhalten
WiederkehrendHosting, Domainverlängerung, beauftragte ZusatzdiensteMonats- und Jahresbeträge unterscheiden
BestellabhängigZahlungsabwicklung, Versand, VerpackungMit Bestellzahl und passenden Vertragswerten kalkulieren

Für Ihren Gesamtbetrieb kommen unter anderem Wareneinkauf, Kundenservice und gegebenenfalls Marketing hinzu. Diese Ausgaben sind nicht der Preis der Shopsoftware. Sie gehören dennoch in Ihre Geschäftsplanung, damit eine günstige technische Lösung nicht mit einem kostenlosen Unternehmen verwechselt wird.

Was die 499 € Einrichtung abdecken

Bei PIXELLA zahlen Sie für die Einrichtung einmalig 499 € zzgl. USt. Wir richten den deutschsprachigen Shop nach dem abgestimmten Design ein, verbinden Ihre Domain und konfigurieren die vereinbarten Zahlungs- und Versandarten. Die ersten 20 Produkte pflegen wir aus Ihren bereitgestellten Daten ein; Testbestellung und Einweisung gehören dazu.

Die Zahl der initial eingepflegten Produkte ist kein Hosting-Limit. Ebenso bedeutet ein größeres Hosting-Paket nicht automatisch, dass wir mehr Produkte für Sie erfassen. Infrastrukturkapazität und redaktionelle Arbeit sind getrennte Leistungen.

Für zusätzliche Datenübernahmen, spezielle Schnittstellen oder nachträgliche Erweiterungen klären wir den Aufwand separat. Ein schriftlich festgelegter Umfang verhindert, dass Sie eine enthaltene Leistung doppelt kalkulieren oder eine Zusatzaufgabe versehentlich als enthalten behandeln.

Hosting und Domain: das passende Angebot planen

Der Shop benötigt eine technische Umgebung und eine erreichbare Internetadresse. Das passende Hosting richtet sich nach Ihrem konkreten Vorhaben. Sie erhalten vor der Beauftragung ein individuelles Angebot mit den passenden Leistungen und konkreten Preisen.

Fragen Sie beim Hosting nach Kapazität, Datensicherung, Wiederherstellung, Updates und dem Umgang mit Störungen. Entscheidend ist der vereinbarte Umfang. „Hosting“ allein beschreibt noch nicht, wer bei einem Problem welche Aufgabe übernimmt.

Bei der Domain gehören Registrierung und spätere Verlängerung in die Planung. Verwenden Sie für das zweite Jahr den vereinbarten Verlängerungspreis statt eines möglichen Einführungspreises. Halten Sie außerdem fest, wer den Zugang zum Domainkonto verwaltet.

So berechnen Sie das erste und zweite Jahr

Für die folgende Rechnung bezeichnet H den monatlichen Hostingpreis und D den jährlichen Domainpreis, jeweils netto. Sie umfasst zwölf volle Hostingmonate und eine Domainjahresgebühr. Zahlungsabwicklung, Versand, Inhalte und optionale Extras sind nicht enthalten.

ERSTES JAHR · TECHNISCHE GRUNDKOSTEN499 € + 12 × H + D
FOLGEJAHR · BEI UNVERÄNDERTEN TARIFEN12 × H + D
FREI GEWÄHLTES RECHENBEISPIEL · KEIN PIXELLA-TARIF

Mit angenommenen 20 € Hosting pro Monat und 12 € Domain pro Jahr ergeben sich 751 € netto im ersten Jahr: 499 € + 240 € + 12 €. Bei denselben Tarifen wären es im Folgejahr 252 € netto. Die Werte dienen nur dazu, die Formel zu zeigen.

Die einmalige Einrichtung fällt für den unverändert weiterbetriebenen Shop nicht jährlich erneut an. Ein späterer Umbau oder eine zusätzliche Integration kann allerdings einen neuen Auftrag darstellen. Auch Hosting- und Domainpreise können sich ändern; die Rechnung ist keine Garantie für künftige Tarife.

Mit Ihren tatsächlichen Angebotswerten können Sie den Kostenrechner auf unserer Webshop-Seite verwenden. Er zeigt genau diese Grundkosten und ergänzt fehlende Eingaben nicht durch geschätzte Preise.

Bestellungen verursachen eigene Kosten

Ein kostenloser Webshop ohne Plattformprovision ist nicht automatisch ein Shop ohne Zahlungsgebühren. Übernehmen Sie die Konditionen Ihres Zahlungsanbieters aus Ihrem Vertrag. Enthält er einen prozentualen und einen festen Anteil, benötigen Sie sowohl die passende Umsatzbasis als auch die Zahl der betreffenden Transaktionen.

Für die Versandplanung unterscheiden Sie den Betrag, den der Dienstleister berechnet, und den Betrag, den Ihr Kunde bezahlt. Verpackung, mögliche Rücksendungen und die Zeit zum Kommissionieren betrachten Sie zusätzlich. Vermeiden Sie dabei Doppelzählungen: Eine bereits in einem Paketpreis enthaltene Leistung erhält nicht noch einmal denselben Betrag als Einzelposition.

Wie sich Lizenz, Plattformprovision und Zahlungsgebühren voneinander unterscheiden, erklärt der Artikel „Kostenloser Webshop: Was ist wirklich kostenlos?“. Er hilft Ihnen, die Bestandteile verschiedener Angebote auseinanderzuhalten.

Jahreskosten und sofortiger Zahlungsbedarf

Eine Jahresrechnung beantwortet nicht automatisch, wie viel Sie zum Start bezahlen müssen. Eine Jahresgebühr kann auf zwölf Monate umgerechnet günstig aussehen und trotzdem sofort vollständig fällig werden. Umgekehrt verteilt eine monatliche Rechnung den Zahlungsbedarf über das Jahr.

Ergänzen Sie Ihren Kostenplan um die tatsächlichen Fälligkeiten: Einrichtung, erste Hostingrechnung, Domainverlängerung und gegebenenfalls beauftragte Arbeiten. Planen Sie die für Ihren Betrieb geltende Umsatzsteuerbehandlung separat mit Ihrer Buchhaltung. Dieser Artikel stellt Netto-Vergleichswerte dar, keine individuelle steuerliche Berechnung.

Für die Einschätzung des Angebots hilft eine kurze Frage: Welche Zahlungen stehen auch dann an, wenn noch keine Bestellung eingegangen ist? Das trennt die festen Grundkosten von den Kosten des Verkaufs und macht den Start überschaubarer.

So erhalten Sie ein brauchbares Angebot

Beschreiben Sie Ihr Sortiment, die Varianten, Ihre Zielregion und die benötigten Abläufe. Geben Sie an, ob Sie neu starten oder einen bestehenden Shop ablösen. Bitten Sie um eine Trennung der einmaligen, wiederkehrenden und bestellabhängigen Kosten sowie um klare Angaben zu nicht enthaltenen Leistungen.

Bei PIXELLA ist der Ausgangspunkt transparent: 0 € Basissoftware, 499 € Einrichtung zzgl. USt sowie separat vereinbartes Hosting und Domain. Die praktische Vorbereitung erläutert unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum eigenen Webshop.

Häufige Fragen zu den Kosten

Sind 499 € der komplette Preis für das erste Jahr?

Nein. Das ist die einmalige Einrichtung zzgl. USt. Hosting, Domain, externe Dienstleister und separat beauftragte Extras kommen hinzu.

Ist das Rechenbeispiel mit 20 € Hosting ein Angebot?

Nein. Hosting und Domain wurden für das Beispiel frei gewählt. Für Ihren Shop erhalten Sie konkrete Angebotswerte.

Was kostet die Software ab dem zweiten Jahr?

Für den Neocart-Basisshop fällt nach dem beschriebenen Angebot weiterhin keine Lizenz- oder monatliche Softwaregebühr an. Die vereinbarten Betriebskosten bleiben bestehen.

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Redaktionelle Grundlage: CONEN Digital – Artikel zum Thema (18. Oktober 2026). Für PIXELLA eigenständig auf Deutsch ausgearbeitet und auf das PIXELLA-Angebot abgestimmt. Stand: 19. Oktober 2026. Maßgeblich ist Ihr individuell vereinbarter Leistungsumfang.

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